Romantische Grüße aus dem Schlosshotel Strasserwirt.

Hallo ihr Lieben,

Es freut uns sehr, dass ihr uns bereits bis hierher auf unserer Reise gefolgt seid 🙂

Bevor wir Lienz verlassen und uns weiter östlicher nach Strassen vorarbeiten, verabreichen wir uns spontan noch einen kleinen Adrenalin-Kick. Uns ist die Sommerrodelbahn ins Auge gefallen und schwupp stehen wir auch bereits am Lift an und steigen kurz darauf in die Gondel. Erstmal geht es mit der Schlossbergbahn Hochstein ganz nach oben und wir genießen die Aussicht auf Lienz. Uns erwarten 2,7 km purer Fahrspaß auf dem Osttirodler – dem spektakulärsten alpinen Coaster der Alpen. Auch eine gute Gelegenheit, sich seiner Höhenangst zu stellen.

 

Weiter geht es nun nach Strassen – zum krönenden Abschluss unserer Reise: das romantische Schlosshotel Strasserwirt – Herrenansitz zu Tirol.

„Esskultur ist stille Glückseligkeit im harmonischen Rahmen.“

Unser Aufenthalt wurde auf kulinarische Weise eingeleitet und zwar mit einem privaten Kochkurs mit Chefkoch Werner. Er führte uns in die Welt der Osttiroler Schlipfkrapfen mit Kartoffelfüllung ein. Das geheime Rezept des Hauses Strasserwirt möchten wir an dieser Stelle nicht verraten – wir können aber so viel sagen: ein Besuch im Restaurant lohnt sich. Selbst das „Krendeln“ beherrscht Werner. Osttiroler Frauen an dieser Stelle aufgepasst! Der Volksmund besagt, dass ihr erst als heiratsfähig angesehen werdet, wenn ihr diese Fähigkeit besitzt. Es ist also fleissig üben angesagt. 🙂 Natürlich gehört zum Kochen auch eine ordentliche Verkostung der fertigen Werke. Es schmeckt ausgezeichnet und wir haben gut gearbeitet – keines der Schlipfkrapfen ist beim Kochen aufgegangen. Schaut selbst!

Das Schlosshotel ist ein wahres Schmuckstück sowie architektonisches Meisterwerk. In jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken – alte Elemente wurden harmonisch mit neuen kombiniert – ein gelungenes Spiel aus Moderne und Tradition. Das Hotel sowie die liebevolle Gartenanlage sind großzügig und individuell angelegt: in der einen Ecke plätschert das Wasser, in der anderen kann man sich unter einem Apfelbäumchen in die Stille zurückziehen. Romantische Idylle macht sich breit. Die Zimmer sind klein aber fein unter Verwendung feinster, ausgefallener und ursprünglicher Materialien – das Unsere mit Gasthof-Blick. 😉

Im modernen Wellness-Bereich macht sich heimeliche Stimmung breit und es duftet nach ätherischen Ölen. Hier kann man den müden Kreislauf nach einer E-Bike Tour wieder in Schwung bringen und Körper und Geist entspannen.

Bevor es sportlich wird und wir euch von unserer E-Bike Tour berichten, lassen wir uns von einem kabarettistischen Theatercomedy mit Ingrid Maria Lechner überraschen. „DRÜBER“ steht auf dem Programm – das kulinarische und kulturelle Sommervergnügen im Stadl des Strasserwirt. Ingrid hat einfach alles gegeben und wir haben Tränen gelacht. Und auch in diesem Stück wurde das Leben auf der Alm mit dem modernen Leben einer Stewardess verbunden. Danke für dieses tolle Unterhaltung!

Kommen wir nun zum sportlichen Höhepunkt unseres Tages – die E-Bike Tour: Bewaffnet mit einem Mountainbike, Helm, Route sowie einem leckeren Lunch-Paket machen wir uns auf den Weg. Übermotiviert trauen wir uns an die steilen und waghalsigen Hänge. 1.350 Höhenmeter auf unbefestigten Schotterwegen geht es hinauf auf die Sillianer Hütte. Da kommen selbst Adrenalin-Junkies wie wir es sind auf ihre Kosten.

 

Und nicht nur das: der Ausblick ins Tal auf die Drei Zinnen, einem markanten Gebirgsstock in den Sextner Dolomiten, ist einfach überwältigend. Zudem steht man unmittelbar an der Grenze zwischen Italien im Süden und Südtirol im Norden. Jede Mühe und jedes Risiko sind es also wert! Wir sind begeistert von den E-Bikes – selbst bei der längsten Tour macht der Akku nicht schlapp.

 

 

Überglücklich und zufrieden fallen wir in die Federn, denn morgen heißt es früh aufstehen. Und wenn wir früh sagen, meinen wir auch FRÜH. Punkt 3 Uhr klingelt der Wecker und wir treten unsere vorerst letzte Wanderung im wunderschönen Osttirol an. Ja, da fängt das weinende neben dem lachenden Auge bereits an zu Tränen.

Wir freuen uns riesig auf den letzten Tag in Osttirol – denn nach dem Letzten gibt es auch bald wieder einen Ersten! 🙂

Ein GROßES DANKESCHÖN an dieser Stelle schon mal an das liebevolle Schloßhotel und natürlich auch an Werner, der die Gäste des Hauses mit kulinatischen Kreationen und Gaumenschmäusen (Mehrzahl von Gaumenschmaus :D) aus natürlichen Zutaten und frischen Kräutern verwöhnt.

Gute Nacht ihr Lieben!

Eure Sarah & euer Rapha

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